Gestalt-Systemische Beratungskompetenz für Coaching,
Management und Persönlichkeitsentwicklung

 

In 23 Tagen zum zertifizierten Coach (DCV) und DiSG® -Trainer im 7. Jahrgang vom Februar 2019 bis Mai 2020
(von den 23 Tagen für Ausbildung und Abschlusskolloquium entfallen 16 Tage auf Wochenenden)


 

 

Menschen fördern und begleiten, Veränderung initiieren,
Konflikte bewältigen, in Kontakt sein, gemeinsam Ziele erreichen

 

Seit einigen Jahren hat diese Arbeit einen Namen: Coaching.

Professionelles Coaching basiert nicht auf schnellen Ratschlägen oder Tipps aus der eigenen Praxis, sondern auf der gemeinsam systematisch und treffsicher durchgeführten Reflektion der Situation, der Entwicklung stimmiger Lösungsmöglichkeiten und der praxisorientierten Umsetzungsbegleitung.

Die Techniken und Haltungen sind SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN, die in vielen beruflichlichen Kontexten als wertvolle Kompetenzerweiterung erlebt werden. TeilnehmerInnen, die bislang von der Ausbildung profitiert haben, waren zum Beispiel tätig

  • als Führungskraft im Kontakt mit Mitarbeitern und anderen Managern
  • als Projektleiterin in der Arbeit mit dem Projektteam
  • als interner Marketingexperte im Dialog mit den Fachabteilungen
  • als Beraterin in einer Erziehungsberatungsstelle im Gespräch mit Eltern
  • als interner Personalbetreuer im Gespräch mit Führungskräften
  • als externer Unternehmensberater für Personalthemen
  • als Leiterin einer Finanzabteilung einer Kommunalverwaltung


Darum genau diese Ausbildung

 

  • Drei methodische Perspektiven: Gestalt- und Systemischer Ansatz, Managementperspektive
  • Zwei Supervisoren begleiten durchgängig die Übungssettings in Triaden
  • Ein Arzt vermittelt Grundwissen zu relevanten psychischen Erkrankungen
  • Sie können sich mit Tools und Arbeitsweisen im Online-Coaching vertraut machen
  • Zusätzlich zur Coaching-Ausbildung erlangen Sie die Lizenz als DiSG® -Trainer im Wert von 2.450 € (netto)
  • Exzellente Teilnehmerunterlagen, laminierte Karten zu zentralen Ausbildungsinhalten
  • Audiomitschnitte von Theorie- und Methodeneinheiten
  • Maximal 15 Teilnehmer/-innen


Das besondere an unserem Ansatz:
Alle relevanten Ebenen werden einbezogen !

Schaubild Klient 
Die Ausbildung richtet sich an alle Menschen, die Beratungskompetenz in organisationalen und berufsbezogenen Arbeitsfeldern vertiefen wollen, insbesondere:
  • Personal- und Organisationsentwickler, interne und externe Berater, Führungskräfte und Manager
  • (Psycho-) Therapeuten, Pädagogen und andere Menschen, die im psychosozialen Umfeld beraterisch tätig sind
  • Gestalttherapeuten mit Interesse an "businessnahen" Kompetenzen 
  • und andere Interessierte.
Voraussetzungen sind eine akademische oder vergleichbare Ausbildung und mehrere Jahre Berufserfahrung.
 
Online Coaching Quote MC 06
 
 
Wir sind akkreditiertes Mitglied im Deutschen Coachingverband (DCV). AbsolventInnen unserer Coachingausbildung erfüllen die Ausbildungsvoraussetzung für die Anerkennung als "Coach (DCV)". 
DCV                      
  .  ........ In die Ausbildung integriert ist die Zertifizierung zum DISG-Trainer. Sie haben damit Zugang zu einem weltweit führenden Praktikertool für Persönlichkeitsprofile.  Die Zertifizierung wird durchgeführt durch die GEDAM Management Tools, Herr Georg Dauth, authorisierter DISG-Partner.
 
 
 

Gestalt-Ansatz

Lernziel: Lernen Sie, den Kontakt zu Klienten in einer Qualität herzustellen, die Begegnung ermöglicht und Neues entstehen lässt ! Lernen Sie, wie Sie mit Emotionen und inneren Dynamiken Ihrer Klienten zielorientiert und kreativ umgehen können.

  • Grundlagen des Gestalt-Ansatzes
  • Wahrnehmung, Intuition, Körperwissen
  • Arbeit mit der inneren Dynamik und Komplexität („inneres Team“)
  • Biographie- und Visionsarbeit, Werte und Identität
  • Beziehungsgestaltung und Verhaltensmuster
  • Emotion, Lebendigkeit und Authentizität
  • Zugang zu Kreativität und Inspiration durch Einsatz von
    erlebnisorientierten Methoden (z.B. Musik, kreative Medien, Körperausdruck)
    sowie Inszenierungen als Mono- oder Psychodrama

 

Systemischer Ansatz


Lernziel: Den Überblick über komplexe Zusammenhänge entwickeln, klar, strukturiert, komplexitätsreduziert: Positionen systemisch nachvollziehen können, dabei nützliche Hypothesen finden, die den Coachingprozess effektiv und transparent weiterführen.

  • Grundlagen systemischen Denkens: Selbstorganisation, Zirkularität, Konstruktivismus
  • Systemische Haltung: Wertschätzung und Ressourcenorientierung, Allparteilichkeit, respektvolle Neugier
  • Dynamiken in Systemen erkunden: Systemische Fragetechniken, Hypothesenbildung, Soziogramm, Skulpturen und (Organisations-) Aufstellungen, Arbeit mit Metaphern
  • Systemische Interventionen: positives Konnotieren und Refraiming, Utilisation, Dissoziationstechniken, Ambivalenz-coaching, Reflecting Teams, paradoxe Interventionen, Arbeit mit Ritualen

 

Organisation und Management

Lernziel: Treffsicher die relevanten Rahmenbedingungen einbeziehen. Mit Klienten Lösungen erarbeiten, die zum Alltag der jeweiligen Organisation passen.

  • Diagnosetechniken für Kulturen, Dynamiken und Konflikte in Organisationen
  • Organisationskompetenz (Aufbau- und Ablauforganisation) im Überblick
  • Veränderungsprozesse in Organisationen und Projektmanagement im Überblick
  • Identifikation relevanter Aktionsfelder bei Veränderungen in Organisationen
  • Arbeit mit ‚bildgebenden Verfahren’ (Visualisierungen, Organisationsaufstellungen)
  • Funktionale Sicht auf Widerstand und Rituale in organisationalen Veränderungen
  • Konfliktmanagement (Harvard-Konzept, gewaltfreie Kommunikation) und Mikropolitik
  • relevante Aspekte des Projektmanagements im Coaching (z.B. Umsetzungs- und Ressourcenplanung,
    Gestaltung von Entscheidungsprozessen)

 

Typische Klientenanliegen im Coachingalltag

Lernziel: Typische Anliegen von Klienten kompetent begleiten, mit eigenem Hintergrundwissen anreichern und mittels innerer Landkarten strukturieren können - das macht die Arbeit im Coaching effizient und wirksam.

  • Berufliche Neuorientierung
  • Führung und Management
  • Besondere Herausforderungen in Projektleitung oder Management
  • Übergangscoaching (z.B. neue Rolle)
  • Zeit- und Selbstmanagement, Burnoutprophylaxe
  • Umgang mit beruflichen und persönlichen Krisen
  • Kollegiale Beratung in Arbeitsteams (Intervision)

 

Arbeiten als Coach

Lernziel: Als Coach, Berater oder Führungskraft die Zusammenarbeit in einen klaren Rahmen stellen, die eigene Rolle klären und mit den eigenen Ressourcen gut umgehen.

Online Coaching Quote MC 06

  • Rollenverständnis und Haltung als interner oder externer Coach
  • Abgrenzung zwischen Coaching, Supervision, Training und Psychotherapie
  • Verschiedene Coachingarten und deren Besonderheiten (z.B. Business- und Life-Coaching, fachliches Coaching und verhaltensorientiertes Coaching)
  • Den Coachingprozess gestalten:Rechtliche und ethische Aspekte
    • Vorbereitung: Auftrag klären, Vereinbarungen treffen und Rahmen gestalten
    • Vom Problem zur Lösung: Arbeitsschritte im Coaching, Arbeit mit Zielkonflikten, Gestaltung der Beziehung zu Klienten und Auftraggebern, Umgang mit anspruchsvollen Auftragskonstellationen
    • Neuen Lösungen auf den Weg bringen: Formen der Umsetzungsbegleitung, Umgang mit schwierigen Situationen und Umsetzungshürden
    • Rückblick: Den Coachingprozess gemeinsam mit Klient und Auftraggeber auswerten und gut beenden
  • Erarbeitung des eigenen Coachprofils und Marktauftritts
  • Akquisition von Coachingaufträgen
  • Selbstmanagement und eigene Supervision

Wie wird die Ausbildung ablaufen ?

Die Ausbildung umfasst 20 Ausbildungstage in drei Blockveranstaltungen und vier Wochenenden sowie ein 3-tägiges Abschlusskolloquium in dem auch die DISG-Zertifizierung stattfinden wird.

Wir bieten einen bunten Mix aus der Vermittlung ganz konkreter Coachingtechniken an, wie zum Beispiel der strukturierten Auftragsklärung, dem Einsatz von erlebnisaktivierenden Methoden und systemischen Fragen und deren Anwendung. Dabei werden wir immer wieder auch den Blick weiten auf übergeordnete Coachingthemen wie Führung, Organisation oder Veränderung. Aber auch Kommunikations-, Interaktions- und Feedbackübungen kommen nicht zu kurz, um die eigene Beraterpersönlichkeit zu reflektieren und eigene Grenzen zu erweitern. Außerdem wird ausreichend Raum sein, sich bei eigenen Anliegen aus dem beruflichen Alltag unter Livesupervision coachen zu lassen.

 

An wen richtet sich das Ausbildungsangebot ?

An alle Menschen, die andere in beruflichen Dingen beraten, begleiten, koordinieren oder führen. Sei es als interner Berater, als Experte für Personal- oder Organisationsentwicklung, als Projektleiter oder Führungskraft oder auch Therapeuten und andere Menschen, die etwa im psychosozialen Umfeld Beratungskompetenz in organisationalen und berufsbezogenen Arbeitsfeldern erwerben wollen. Unser Ansatz bietet Schlüsselqualifikationen, die in zahlreichen Kontexten nützlich sein können – auch wenn die Anwendung des Gelernten später nicht zwingend „Coaching“ genannt werden muss.

 

Wie sieht es mit der Zertifizierung aus ?

Nach Abschluss der 20-tägigen Fortbildung erhalten die TeilnehmerInnen das Zertifikat „Gestalt-Systemischer Management-Coach (gbok)“, sofern die Fehlzeiten 15% der Fortbildungsdauer nicht überschreiten. Alle gbok-Coaches können sich im Coach-Pool auf der gbok-Seite mit Ihrem Profil vorstellen, sofern sie die Zertifizierungskriterien für gbok-Coaches erfüllen. 

Nach erfolgreicher Absolvierung des 3-tägigen Abschlusskolloquiums erhalten die TeilnehmerInnen ein erweitertes Zertifikat, mit dem die Aufnahme in den Deutschen Coachingverband (DCV) beantragt werden kann, sofern die dort genannten weiteren Voraussetzungen (z.B. Berufserfahrung) erfüllt sind. Nach erfolgreicher Aufnahme in den Verband kann der Titel "Coach (DCV)" geführt werden, solange die Mitgliedschaft besteht.

 

 

 

DCV                      
     
     

 

Wie ist der Begriff „Coaching“ im Rahmen der Ausbildung definiert ?

Bei der Definition, den Verfahren und Prozessen orientieren wir uns eng an den Konzepten des DBVC (Deutscher Bundesverband Coaching e.V.) und des DCV (Dt. Coachingverband e.V.). Dort ist Coaching definiert als die professionelle Beratung, Begleitung und Unterstützung von Personen mit Steuerungs- und Führungsfunktionen und von Experten in Unternehmen und Organisationen mit dem Ziel der Steigerung und dem Erhalt der Leistungsfähigkeit die Verbesserung der beruflichen Situation und das Gestalten von Rollen unter anspruchsvollen Bedingungen.

 

 

Der Begriff „gestalt-systemisch“ ist eine neue Wortschöpfung. Was verbirgt sich dahinter ?

Zunächst sollen damit die methodischen Quellen benannt werden, auf die wir uns beziehen: Gestalttherapie und systemische Familientherapie bzw. systemische Organisationsentwicklung. Somit steckt da die Zweigleisigkeit unseres Ansatzes drin: Einerseits die systemisch-lösungsorientierte Perspektive, die für wirksames Coaching ein absolutes Muss ist, andererseits die gestalttherapeutische Qualitäten der Prozessorientierung, Lebendigkeit, der emotionalen Aktivierung und der Arbeit mit offenen Gestalten – soweit diese im Zusammenhang mit einem beruflichen Anliegen stehen.

Darüber hinaus verbirgt sich für uns aber innerhalb dieser Wortkombination auch noch ein ganz eigener Inhalt und das Besondere unseres Angebots: In Organisationen bilden sich vielfach „offene Systemgestalten“, jene verborgenen Mechanismen und kollektiven Lernerfahrungen, die oft eine starke Wirkung im System entfalten, ohne direkt greifbar zu sein. Gerade im Coaching ist es wichtig, für so etwas wie heimliche Spielregeln und das verborgene Organisationswissen sensibel zu sein und mit dem Klienten dieses im Blick zu behalten. Und auch umgekehrt kann man sich – wiederum in Organisationen – „Gestaltensysteme“ vorstellen, bei denen verschiedene offene Gestalten einzelner Akteure sich in ihrer Dynamik gegenseitig erhalten oder verstärken. Diese Abhängigkeiten zwischen Individuum und der ihn umgebenden Organisation im Coaching einzubeziehen, ist ein zentraler Erfolgsfaktor guter Coachingarbeit.

 

Was ist denn das spezifisch gestalttherapeutische an diesem Ansatz und wie kann das in betrieblichen Kontexten eingesetzt werden ?

Die Arbeit im Coaching ist in der ersten Beratungsphase sehr ähnlich, wie in einem therapeutischen Setting: Auftragsklärung, Ziel identifizieren, Problemkontext und –dynamik ausleuchten. Der Unterschied im Coaching ist jedoch, dass in der Regel die „Tiefung“ des Themas durch den Coach nicht so groß ist. D.h. wir schauen uns zwar die Wut des Klienten auf seinen Chef an und wir arbeiten auch heraus, dass es vielleicht einen Bezug zu einer autoritären Vaterfigur gibt. Im Coaching ist dann aber – anders als in der Therapie - nicht der Auftrag, die Vaterbeziehung zu klären. Sondern es ist vielleicht eine innere Haltung und eine konkrete Vorgehensweise zu erarbeiten, um den konkreten Konflikt mit dem Chef zu bewältigen. Insofern setzen wir durchaus typische Elemente gestalttherapeutischen Arbeitens ein, wie der leere Stuhl, die Arbeit mit Emotionen und inneren Anteilen oder die Visualisierung sozialer Systeme in Form von Aufstellungen und Skulpturen.

 

In wieweit werden die Teilnehmer auch Gelegenheit haben, mehr über sich selbst und ihre inneren Prozesse zu erfahren – Stichwort  Selbsterfahrung ?

Aus unserer Sicht sind gute Coaches keine Karrieretechniker oder Emotionsingenieure, sondern Menschen, die sich ihrer eigenen Prozesse, Muster und Grenzen bewusst sind und sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit in ihrer Rolle als Coach einbringen, anstatt irgendwelche Methoden abzuspulen oder pfiffigen Fragen aufzusagen. Doch auch hier sei wieder angemerkt: Wir sind in beruflichen Kontexten unterwegs, das Maß an Selbsterfahrung wird auf die hierfür relevante Tiefe und Breite und natürlich die jeweiligen Bedürfnisse der Ausbildungsgruppe ausgerichtet sein.

 

Welche Rolle spielen die „organisationalen Aspekte von Coaching“ im Rahmen der Ausbildung ?

Die Begleitung von Menschen in beruflichen Situationen findet stets vor dem Hintergrund einer konkreten organisationalen Kulisse statt. Bleibe ich als Coach in der Arbeit mit dem Klienten ausschließlich auf der Ebene von Kommunikation und Beziehungsgestaltung stecken, lasse ich in vielen Fällen wichtige Rahmenbedingungen außer Acht. Andererseits kann ich nicht erst eine komplette Organisationsuntersuchung machen, um ein hinreichend komplexes Verständnis der Situation zu erhalten. Meine Wirksamkeit als Coach wird also maßgeblich davon bestimmt, wie gut es mir gelingt, zügig und treffsicher mit dem Klienten die relevanten organisationalen Aspekte einzubeziehen. Hierzu vermitteln wir die wesentlichen organisatorischen Grundlagen wie Prozesse, Strukturen, Rollen, gehen schlaglichtartig auf die Phasen und Arbeitsweisen im Projektmanagement ein und beleuchten Aspekte wie z.B. Rituale, Widerstand und Trauer in Organisationen.

 

Die Arbeit in Coaching und Beratung tangiert wichtige Aspekte im Leben von Klienten.
Welches Menschen- und Gesellschaftsbild liegt der Ausbildung zugrunde ?
Coaching wofür – „schöner schuften – perfekt performen“ ?

Ausgangspunkt aller Überlegungen muss sein: Die Wirtschaft ist für die Menschen da – nicht umgekehrt ! Ziel von Coaching ist nicht, Menschen bestmöglich an organisationale Rahmenbedingungen anzupassen, sondern das Entwicklungs- und Konfliktlösungspotenzial der Klienten zu stärken, um mit beruflichen Herausforderungen in der für sie stimmigen Weise umgehen zu können – innerhalb oder außerhalb des derzeitigen Systems. Es geht also darum, den Klienten bei der Suche nach authentischen Interaktionen zu helfen, die zu ihren jeweiligen Zielen und zu der Rolle in der Organisation und deren Zielen passen. Diese Arbeit setzt auf Seiten des Coaches eine gute systemische Kompetenz und eine werteorienterte Haltung in Bezug auf Transparenz und Loyalität voraus, auf die wir ausführlich eingehen werden.

 

Wie lässt sich diese komplexe Materie vermitteln – ein Jahr Ausbildung ist eine kurze Zeit ?

Wir haben ein straffes Programm vorgesehen und werden methodisch und praktisch viel anbieten, um für die Teilnehmer einerseits ein ganz konkretes „Toolset“ aufzuspannen, das sie in ihrer Arbeit unmittelbar weiterbringt. Andererseits werden wir viel anwenden, üben, experimentieren, so dass Inhalte und die damit verbundenen Haltungen greifbar werden. Und die Teilnehmer werden von uns darin unterstützt, bereits während der Ausbildung kleinere Coachingaufträge zu akquirieren, um den eigenen „Marktauftritt“ als Coach vorzubereiten. Trotz alledem müssen wir aber auch so ehrlich sein und sagen: Diese Ausbildung ist ein Einstieg, fundiert, umfangreich, vielseitig, aber ein Einstieg. Der wesentliche Entwicklungsschritt ist, die eigene Arbeit als Coach – innerhalb oder außerhalb der derzeitigen Organisation. Auf diesen Schritt bereiten wir vor, dafür bieten wir die Grundlagen.

 

Es gibt vermutlich einige Hundert Coachingausbildungen in Deutschland. Warum noch eine weitere ?

Coaching wird immer mehr zu einer Schlüsselkompetenz für ganz verschiedene Einsatzfelder. Nicht jeder, der eine Coachingausbildung absolviert hat, wird im klassischen Sinn als Coach arbeiten. Die erworbenen Qualifikationen sind jedoch in vielen Bereichen sehr wertvoll. Daher auch unser breit gefasster Adressatenkreis. Nun zu den „Hunderten“ von Ausbildungen: So wie es nicht für alle Autofahrer ein und dasselbe Modell gibt, ist es auch bei Coachingausbildungen. Da gibt es vor allem methodische Schwerpunkte, die Interessenten zielgerichtet auswählen. Dann gibt es Coaching mit ganz bestimmten Themenstellungen, wie z.B. Konfliktcoaching oder Auftrittscoachings und es gibt regionale Erwägungen – nicht jeder will 1.000 km für jede einzelne Veranstaltung fahren. All das erklärt das große Angebot. Wir glauben, dass die Kombination aus Gestalt, systemischer Perspektive und Organisationsentwicklung für eine breite Zielgruppe wertvolle Inhalte und persönliche Entwicklungsschritte bereithält. Deshalb etwas Eigenes und Neues !

 

In welchen Feldern haben die Trainer als Coaches Erfahrungen gesammelt ?

Roger Schlegel: Ich bin seit 1994 in Banken in der Organisationsentwicklung und im Projektmanagement tätig und habe Menschen, Teams und ganze Organisationen in kleinen und großen Veränderungsprojekten begleitet. Die letzten Jahre war ich Leiter Konzernorganisation eines führenden deutschen Kreditinstituts und habe auch das Führungsgeschäft in all seinen Facetten kennengelernt. Seit 2010 bin ich als Coach, Trainer und Organisationsberater freiberuflich tätig, unter anderem für einen führenden Trainingsanbieter in den Bereichen Prozess- und Strukturmanagement und Inhouse-Consulting. Außerdem bin ich in einer gestalttherapeutisch ausgerichteten psychosomatischen Klinik in Bad Zwesten tageweise als Coach und Gestalttherapeut tätig. 2012 habe ich die gbok - Gesellschaft für Beratungs- und Organisationskompetenz GmbH gegründet und bin dort seither Geschäftsführer. 

Ich habe in den Feldern Coaching, Supervision und Psychotherapie insgesamt 4 Ausbildungen mit einem Zeitaufwand von 8 Jahren absolviert und bin mit meinen Ausbildungen von den jeweiligen Dachverbänden zertifiziert als Coach im Dt. Bundesverband Coaching (DBVC) sowie als Lehrcoach im Deutschen Coachingverbandes e.V., Gestalttherapeut in der Dt. Vereinigung für Gestalttherapie e.V. (DVG) und als Supervisor in der Dt. Gesellschaft für Supervision (DGSv).

Samuel Koelewijn: Ich begleite seit 15 Jahren Menschen in Veränderungssituationen. Nach meiner pädagogischen Grundausbildung konnte ich viele Erfahrungen in der Beratung von Familiensystemen sammeln. Interessant ist für mich dabei, dass viele Phänomene, Strukturen und gruppendynamische Prozesse auch in Arbeitsteams und Organisationen zu beobachten und zu bearbeiten sind. Nach meiner Weiterbildung in Gestalttherapie, Körperdiagnostik und Supervision konnte ich mir ein neues Arbeitsfeld erschließen. Heute arbeite ich als freiberuflicher  Supervisor, Coach und Trainer in der Erwachsenenbildung. Hier leite ich Kurse zu den Themenfeldern: Selbstmanagement, Gruppendynamik, Teamflow, Konfliktmanagement Führung und Gesundheitsprävention.  Darüber hinaus bin ich als Dozent in der Aus- und Weiterbildung von pädagogischen Berufsgruppen für unterschiedliche Bildungseinrichtungen aktiv.

Menschen kreativ dabei zu begleiten, Potenziale in sich und anderen zu entdecken und zu beleben ist meine berufliche Leidenschaft.

Umfang

  • 23 Seminartage inkl. Abschlusskolloquium, davon 16 Tage an Wochenenden.
  • Umfangreiche Teilnehmerunterlagen, Arbeitsblätter, Checklisten und Literaturempfehlungen
  • Audiomitschnitte der Lehrveranstaltungen (Theorie, Vorträge der Trainer)
  • DISG-Workplace-Profil je Teilnehmer und Lizensierung zum DISG-Trainer
  • Selbstorganisierte, begleitende Peergruppenarbeit und Literaturstudium im Umfang von ca. 65 Stunden 

 

Zertifizierungen

Nach Abschluss der 20-tägigen Fortbildung erhalten die TeilnehmerInnen das Zertifikat „Gestalt-Systemischer Management-Coach (gbok)“, sofern die Fehlzeiten 15% der Fortbildungsdauer nicht überschreiten.

Nach erfolgreicher Absolvierung des 3-tägigen Abschlusskolloquiums erhalten die TeilnehmerInnen ein erweitertes Zertifikat, mit dem die Aufnahme in den Deutschen Coachingverband (DCV) beantragt werden kann, sofern die dort genannten weiteren Voraussetzungen (z.B. Berufserfahrung) erfüllt sind. Nach erfolgreicher Aufnahme in den DCV kann der Titel "Coach (DVC)" geführt werden, solange die Mitgliedschaft besteht.

 

Ort

Tagungshaus Schmerlenbach, 63768 Hösbach (www.schmerlenbach.de)

Das Kloster Schmerlenbach bei Aschaffenburg ist unser Tagungshaus. Vollpension und Tagungspauschale kosten dort für Ausbildung und Abschlusskolloquium ca. 2.040 € (Stand 4/2018). Die Abrechnung erfolgt direkt zwischen Tagungshaus und den Teilnehmern.

Zeiten

je Block: Start erster Tag 10:00 Uhr - Ende letzter Tag 16:00 Uhr

 

 

Kosten

Alle Preise zzgl. Übernachtung und Verpflegung (s. Ort)

Kosten für die Fortbildung:

4.950,00 € zzgl. MwSt. (5.890,50 € brutto)

 

Kosten für das Abschlusskolloquium:

Zur Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen für die Zertifizierung als „Coach (DCV)“ durch den Dt. Coachingverband ist die erfolgreiche Teilnahme am 3-tägigen Abschlusskolloquium erforderlich:

Teilnahmegebühr 750 € zzgl. MwSt. (892,50 € brutto). Einmalzahler erhalten 5 % Rabatt.

Möglichkeiten der Vergünstigung für MitarbeiterInnen aus sozialen Einrichtungen auf Anfrage.

Für Übernachtung, Vollpension, Tagungspauschale und Snacks im Kloster Schmerlenbach sind ca. 2.040,00 € (inkl. MWSt.) zu veranschlagen.

 

Termine

Der 7. Durchgang startet im Februar 2019

Wochenende Sa.  09.02. – So. 10.02.2019
4-Tagesblock Do. 04.04. – So. 07.04.2019
Wochenende Sa.  22.06. – So. 23.06.2019
4-Tagesblock Do. 29.08. – So. 01.09.2019
Wochenende Sa.  09.11. – So. 10.11.2019
Wochenende Sa.  25.01. – So. 26.01.2020
4-Tagesblock Do. 05.03. – So. 08.03.2020
Abschlusskolloquium Fr.  15.05. – So. 17.05.2020

 Beginn: erster Tag 10 Uhr
 Ende: letzter Tag  16 Uhr.

Tagungsort ist jeweils das Kloster Schmerlenbach in Hösbach.

Teilnehmerstimmen

Edde Heeren
Edde Heeren
Leitende Psychologin Burghof-Klinik
Die Arbeit von Roger Schlegel und Samuel Koelweijn im Rahmen der Coachingfortbildung hat mich sehr bereichert. Auch wenn ich nach Psychologiestudium und psychotherapeutischen Ausbildungen (u.a. in Gestalttherapie) bereits über langjährige Beratungs- und Therapieerfahrung verfüge, konnte ich aus der Kombination von Gestalt-Ansatz, Systemischer Arbeit und Managementansätzen wertvolle Impulse für meine Arbeit als Führungskraft und für die Arbeit mit PatientInnen mit beruflichen Herausforderungen gewinnen. Herzlichen Dank !
Ludwig Vordemfelde
Ludwig Vordemfelde
Inhaber Th. Koehler GmbH & Co. KG
Ein starkes Team, das mit großer Professionalität und mitreißender Leidenschaft die Coachingausbildung durchführt: sehr erfahren, sehr fundiert und doch zugleich mit viel Leichtigkeit, Freude und Humor! Besonders die Kombination der Trainer mit ihren sehr unterschiedlichen Hintergründen und Charakteren ist eine große Bereicherung für mich. Hier macht Lernen Spaß und das Gelernte lässt sich unmittelbar und strukturiert umsetzen. www.koehler24.de
Elisabeth Raffauf
Elisabeth Raffauf
Dipl. Psychologin, Autorin, Coach
Die Ausbildung war sehr interessant, überraschend und praxisnah. Die Trainer sind kompetent, motivierend und vielseitig ausgebildet. Ein tolles Team. Sie haben sich mit ihrer ganzen Person zur Verfügung gestellt, Transparenz, Ansprechbarkeit und Führung wunderbar verknüpft. Ich habe für meine Arbeit in der Erziehungsberatung sehr profitiert und bin gleichzeitig sehr motiviert neue Arbeitsfelder angegangen. www.elisabethraffauf.de
Christof Born
Christof Born
Vorstand Dr. Peter & Company AG
Mit gbok haben wir ein mehrstufiges Qualifizierungskonzept für unsere Berater erarbeitet, das entlang der wachsenden Seniorität der Mitarbeiter zielgerichtet auch die Beratungsskills entwickelt und zu spürbarem Kompetenzzuwachs im Beratungsalltag führt. gbok schafft dabei die passende Kombination aus Methodenverständnis und Impulsen für die Persönlichkeitsentwicklung unserer Berater. www.pco-ag.de

 

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